Die Herren 1 des TV Weingarten mussten sich auswärts bei der MTG Wangen 2 deutlich mit 24:34 geschlagen geben. Vor allem eine hohe Fehlerquote im Angriff sowie große Probleme in der Defensive machten es den Weingärtnern an diesem Abend schwer, in der Partie zu bleiben.
Zu Beginn entwickelte sich noch ein ausgeglichenes Spiel. Weingarten konnte die ersten Treffer der Gastgeber zunächst beantworten und hielt das Spiel offen. Doch bereits im Verlauf der ersten Halbzeit schlichen sich immer mehr technische Fehler in das Angriffsspiel des TVW ein. Ballverluste und ungenaue Pässe führten immer wieder zu schnellen Tempogegenstößen der Gastgeber, die diese konsequent nutzten und sich früh absetzen konnten.
Auch in der Abwehr fand Weingarten nur selten Zugriff auf das Spiel. Besonders in den Eins-gegen-Eins-Situationen hatten die Gäste große Schwierigkeiten, wodurch Wangen immer wieder zu klaren Torchancen kam. So wuchs der Rückstand im Laufe der ersten Hälfte deutlich an, und zur Pause lag der TVW bereits mit 11:20 zurück.
Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die Weingärtner zwar um mehr Stabilität, doch die Fehlerquote blieb weiterhin hoch. Immer wieder führten Ballverluste im Angriff zu schnellen Gegenstößen der Gastgeber. Gleichzeitig gelang es defensiv weiterhin zu selten, die Angreifer frühzeitig zu stoppen oder die Zweikämpfe für sich zu entscheiden.
Trotz der schwierigen Partie gab es auch positive Einzelaktionen auf Seiten des TVW. Allen voran Sven Gärtner, der mit neun Treffern bester Torschütze der Weingärtner war und erneut viel Verantwortung im Angriff übernahm.
Am Ende musste sich der TV Weingarten jedoch deutlich geschlagen geben. Entscheidend waren vor allem die vielen technischen Fehler im Angriff sowie die fehlende Stabilität in der Abwehr, die den Gastgebern immer wieder einfache Tore über Tempogegenstöße ermöglichten.
Für den TVW spielten: Thomas Nuffer, Simon Perchner (beide Tor), Sven Gärtner (9), Niklas Zülke (5), Philipp Boscher (3), Luca Enderle (2), Paul Werges (2), Mika Gröbe (1), Lasse Hauck (1), Tobias Wiedemann (1), Anton Fink, Stefan Franz, Jannik Holzer, Daniel Thiele







